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Pflanzenhilfsstoffe
onkelramirez1 / Pixabay

Sekundäre Pflanzenstoffe-Pflanzenhilfsstoffe

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Farb-, Duft- und Aromastoffe in Pflanzen. Sie haben unterschiedliche Aufgaben wie etwa das Anlocken von Insekten und das Abwehren von Schädlingen. Enthalten sind sekundäre Pflanzenstoffe in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten. Zusammen mit den eigentlichen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß, Fett, Stärke und Zucker bestimmen sie den gesundheitlichen Wert pflanzlicher Lebensmittel.

Bislang sind etwa 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wobei 5.000 bis 10.000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Vielen bekannt ist das Sulfid Allicin aus dem Knoblauch, welches für den Geruch verantwortlich ist. Oder das Carotinoid Lycopin, es gibt den Tomaten die rote Farbe.

Die wichtigsten sekundären Pflanzenstoff-Gruppen

  • Carotinoide wie Beta-Carotin
  • Chlorophyll
  • Flavonoide
  • Glucosinolate
  • Phenolsäuren
  • Phytinsäure
  • Phytoöstrogene
  • Phytosterine
  • Saponine
  • Sulfide

Sekundären Pflanzenstoffen- was beachten?

Einige sekundäre Pflanzenstoffe sind für den menschlichen Körper bereits in geringen Mengen giftig (z. B. die Alkaloide, Nikotin und Morphin) und daher nicht als Lebensmittelinhaltsstoff geeignet.     Andere Pflanzenstoffe können dosisabhängig negative Wirkungen haben wie z.B. ß-Carotin.

Daher sollte man vermeiden, isoliert hochdosierte  Stoffe zu sich zu nehmen.  Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass über die Nahrung aufgenommene sekundäre Pflanzenstoffe präventiv wirken. Es lässt sich jedoch nicht sagen, ob diese günstigen Effekte überwiegend auf einzelnen Verbindungen oder auf dem komplexen Spektrum der in Pflanzen vorkommenden Nährstoffe basieren.

Die Natur ist immer eine Symphonie aus vielen Stoffen.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

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Eine polyphenolreiche Ernährung reduziert das Risiko für chronische Krankheiten, insbesondere für die kardiovaskulären Erkrankungen. Schützende Wirkungen sind auch bei Stress, Rauchen, Entzündungen und vor UV-Strahlung zu beobachten. Es verdichten sich die Indizien dafür, dass eine regelmäßige Zufuhr von Polyphenolen nötig ist, um die volle Lebensspanne erreichen zu können und gleichzeitig das Risiko für chronische Krankheiten zu minimieren. Aufgrund dieser, vor allem für das Alter sehr wichtigen Funktion von Polyphenolen haben Wissenschaftler diese als lifespan essentials definiert.

Welche Gruppen von sekundären Pflanzenstoffe werden unterschieden?

sulfide
webvilla / Pixabay

Sulfide 

Sulfide sind schwefelhaltige Verbindungen, die vor allem in Liliengewächsen wie Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Spargel und Knoblauch vorkommen. Diesen natürlichen Inhaltsstoffen verdankt     z. B. Knoblauch seine vielgelobte Wirksamkeit in der Volksmedizin. Wie bei den Glucosinolaten setzt die gesundheitsfördernde Wirkung einen Abbau durch pflanzeneigene Enzyme voraus.

                                                   

Protease
Hans / Pixabay

Protease-Inhibitoren 

Sie kommen vor allem in Getreide und Hülsenfrüchten vor. Proteasen sind für die Eiweißverdauung notwendige Enzyme.  Protease-Inhibitoren können die Wirkung dieser Enzyme hemmen. Beim Menschen spielt die Enzymhemrnung durch Protease-Inhibitoren keine bedeutende Rolle. Stattdessen stehen die gesundheitsfördernde Effekte wie Krebsschutz, Blutzuckerregulierung und Entzündungshemmung im Vordergrund.       

                                           

Terpene
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Terpene (terpein = erfreuen)

Pfefferminze, Kümmel und Zitrusöl verdanken ihren intensiven Duft und Geschmack den Terpenen , einer äußerst vielfältigen Gruppe von pflanzlichen Aromastoffen. Diese erfreuen nicht nur den Geruchs- und Geschmackssinn, ihnen wird zudem eine Bedeutung bei der Krebsprävention zugesprochen.

 

Phyto-Östrogene Pflanzen-Östrogene aus Hülsenfrüchten und Getreide oder Rotklee wirken ähnlich wie die menschlichen Östrogene, nur viel schwächer. Ihr Gesundheitsnutzen bezieht sich auf eine Schutzwirkung bei hormonabhängigen Krebsarten wie Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs,  da sie Rezeptoren blockieren und die „echten“ Hormone nicht mehr andocken können.

Soja
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Saponine   

Die in Hülsenfrüchten wie Erbsen, Linsen oder Sojabohnen enthaltenen Saponine (Sapo = Seife) führen beim Kochen in Wasser zur typischen Schaumbildung. Das  Ansehen dieser pflanzlichen Substanzen hat sich gewandelt – galten sie früher als        schädlich, stehen heute die gesundheitsfördernden Effekte der Saponine wie der     Krebsschutz oder die Cholesterinsenkung im Vordergrund.

 

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