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Vitalstoffe gegen Parodontitis
Lebemaja / Pixabay

Vitalstoffe gegen Paradontitis

Neue Studienlage zeigt: Vitalstoffe helfen gegen die heimtückische Zahnbetterkrankung Parodontitis.

Wir Menschen haben zumeist eine  komplizierte Beziehung zu unserem Zahnarzt.

Nur ungefähr 72% Prozent der Deutschen besuchen ihn wenigstens einmal pro Jahr.

Der Barmer Zahnreport 2017 hat aufgezeigt, dass viele Menschen das Risiko einer Parodontitis unterschätzen.

Laut der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) sind sogar über die Hälfte ( 52% ) der jüngeren Erwachsene und zwei Drittel der Senioren von einer parodontalen Erkrankung betroffen.

Nach einer WHO-Studie tritt sie jedoch bei 10 bis 15 Prozent der westlichen Bevölkerung sogar in einer schweren chronischen Form auf und wird zu 80% viel zu spät entdeckt.

Warum ist das so?

Parodontitis tut zunächst über einen langen Zeitraum nicht weh!

Parodontitis – nicht nur eine Gefahr für die Zähne

Die chronische Zahnbettentzündung ist eine tückische Erkrankung und die häufigste chronische Entzündungskrankheit überhaupt.

Ein Drittel der Patienten verliert trotz Therapie innerhalb von vier Jahren Zähne, damit ist die Parodontitis heute die Hauptursache für Zahnverlust und obendrein ein riesiger Kostenfaktor für den Patienten.

Zusätzlich ist mittlerweile bekannt, dass die Parodontitis weitere negative Auswirkungen im Körper hat und u.a. das Risiko für Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Frühgeburten erhöht.

Vitalstoffe gegen Parodontitis – die Studienlage

Neben einer täglichen und keimabtötenden Mundhygiene (siehe  Ultraschall für zu Hause) und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt spielt auch eine gute Versorgung mit Vitalstoffen im Kampf gegen Parodontitis eine wichtige Rolle.

Studien zeigen, dass dies sowohl bei der Prävention als auch bei der Therapie gilt. Schon seit den 70er Jahren ist beispielsweise ein Coenzym-Q10-Mangel als Risikofaktor für die Entstehung dieser Erkrankung bekannt[1]. Hier kann unter anderem der IQ 10 Gum Abhilfe verschaffen.

Vor einigen Jahren konnte allgemein festgestellt werden, dass Parodontitis häufig mit einem klaren Vitalstoffmangel einhergeht[2]. Diese fehlen dem Körper, um seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Entzündungen zu bekämpfen.

Wie wichtig hier insbesondere eine gute antioxidative Versorgung ist, zeigt eine weitere aktuelle Studie zur chronischen Parodontitis [3]. Hier konnte eine signifikant erniedrigte Aktivität der antioxidativen Enzyme (Superoxiddismutase (SOD), Glutathionreductase (GR) und Catalase (CAT)) nachgewiesen werden.

Eine 2015 publizierte randomisierte und placebokontrollierte Studie zeigte, wie gut sich Vitalstoffe zur Verbesserung der Ernährungssituation und zur effektiven Zufuhr von Antioxidantien eignet. Es konnte – neben vielen weiteren nachgewiesenen Effekten – auch eine signifikante Verbesserung der Parameter Coenzym Q10 und SOD nachgewiesen werden.

Neue Parodontitis-Studie

Nun beschäftigte sich auch eine prospektive, interdisziplinäre Langzeit-Behandlungsstudie u. a. mit der Rolle von einem orthomolekularem Basisprodukt zur Ernährungsoptimierung im Rahmen der Behandlung chronisch aggressiver Parodontitis.

Die Ergebnisse: Bei allen Patienten konnte im Rahmen dieser Studie der Krankheitsverlauf gestoppt werden, die Taschentiefe verringerte sich signifikant, ebenso bessere sich der Messwert für eine entzündete Schleimhaut (EPX) signifikant. Vitalstoffe sind also wichtige Helfer im Kampf gegen Parodontitis.

Unangenehme Begleiterscheinungen konnten deutlich reduziert werden: bei 6 von 8 Teilnehmern verschwand das Zahnfleischbluten komplett, bei 8 von 8 Teilnehmern verschwand der unangenehme Mundgeruch.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Studie „Die interdisziplinäre Behandlung der chronisch aggressiven Parodontitis“

[1] z.B. Littarru G.P. et al., Proc Natl Acad Sci USA (10), 1971

[2] Chapple I.L. et al., J. Nutr. (3) 2007, Olbertz, H.-P.: Orthomolekulare Substitution bei Parodontitis und Regulationsstörungen – eine monozentrische Reproduzierbarkeitsstudie. Thesis zur Erlangung des Grades Master of Science am Interuniversitären Kolleg für Gesundheit und Entwicklung, Graz 2005

[3] Trivedi S. et al.: Association of salivary lipid peroxidation levels, antioxidant enzymes, and chronic periodontitis. Int J Periodontics Restorative Dent. 2015 Mar-Apr;35(2):e14-9

[4] Muss C. et al.: Neuroprotective impact of a vitamin trace element composition – a randomized, double blind, placebo controlled clinical trial with healthy volunteers. Neuro Endocrinol Lett. 2015 Feb 19;36(1).

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